Zukunftsvertrag 4: Initiative „Familie im Aufbruch“ bereichert das Portfolio der Zukunftsverträge

Genial3 - Familie im Aufbruch

Von spannenden Alternativen für gesellschaftliches Zusammenleben der Generationen hört man vielerorts. Nun steht solch eine Idee auch im Fokus des Altenburger Landes, die durch eine Gruppe engagierter Familien Gestalt annehmen soll. Damit dieses Konzept Realität werden kann, haben sich die Initiatoren um einen Zukunftsvertrag bei GENIAL³ beworben, der am 31.01.2018 fixiert wurde.

Zielstellung des Projektes ist die Gründung einer dörflichen Gemeinschaft mit entsprechender Infrastruktur, um ein solidarisches Zusammenleben von Generationen zu ermöglichen. Darüber hinaus teilt man die Vision eines Gartenrings um Altenburg.

Um nun dieses anspruchsvolle Ziel in die Tat umzusetzen, sind viele Aufgaben etappenweise in Angriff zu nehmen. So braucht man u.a. eine geeignete Umgebung, passende Mitstreiter und Projektpartner, die Kooperation mit der zuständigen Kommune bzw. dem vorstehenden Bürgermeister und vor allem auch die rechtliche Absicherung der Gemeinschaft durch Klärung und Gründung der richtigen Rechtsform. Weiterhin braucht es ein aussagekräftiges Marketing- und Finanzierungskonzept.

„Die Projektteilnehmer haben bis zum ersten Coaching-Termin Mitte März die Aufgabe, Ihre Vorstellungen in einem Ideenpapier zu konkretisieren und wie man die einzelnen Projektetappen angehen kann. Darauf aufbauend unterstützen wir bei der Erarbeitung eines entsprechenden Gesamtkonzeptes. Spannend wird dabei sicherlich auch die Entwicklung von Entscheidungsfindungsprozessen innerhalb der Gruppe, wenn die unterschiedlichen Erwartungen der Generationen aufeinander treffen“, fasst Michael Apel, Projektleiter von GENIAL³ , die ersten Abstimmungen mit der Projektgruppe zusammen.

17.03.2018: Erstes Projektcoaching

In einer historischen Bohlenstube eines Vierseithofes in Podelwitz, einem Ortsteil der Gemeinde Nobitz, fand am 17.03.2018 der erste Workshop mit den Akteuren der Initiative „Familie im Aufbruch“ statt. Dabei kamen sieben Mitglieder der Initiative sowie deren Kinder zusammen, um gemeinsam mit Projektleiter Michael Apel und den Referenten, Andrea Wagner und Dr. Frank Spieth, die Planung für das gemeinsame Vorhaben, die Gründung einer dörflichen Gemeinschaft, in Angriff zu nehmen.

In offener Diskussion wurde an der Schärfung und Ausgestaltung der gemeinsamen Ziele gearbeitet. Im Ergebnis der fast vierstündigen Sitzung wurden insbesondere die Arbeitsgruppen „Schule“ und „Objektsuche“ mit entsprechenden Verantwortlichkeiten gebildet und konkrete Zeitpläne erstellt, um eine fokussierte Arbeit in den nächsten Monaten zu ermöglichen. Dabei sollen nun bis Mitte April die genaue Arbeitsweise der Gruppen definiert und weitere Zeitziele festgelegt werden.

Darüber hinaus haben Projektleitung und Referenten die möglichen Coachingleistungen - nämlich Beratungsleistungen, Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit, Förderung der Gemeinschaftsbildung - durch GENIAL³ erläutert und geplant.